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Lexikon

Baumwolle

hierbei handelt sich um eine sehr saugfähige Faser, verglichen mit synthetischen Fasern ist Baumwolle sehr saugfähig und kann bis zu 65 % des Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind allerdings Gewebe aus Baumwolle einmal nass geworden, trocknen sie nur langsam. Zudem besitzt Baumwolle auch eine hohe Schmutz- und Ölaufnahmefähigkeit, ist aber auch in der Lage, diese wieder abzugeben. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und haben ein äußerst geringes Allergiepotential. Das macht das Gewebe so angenehm auf der Haut.  Das klassische und somit auch traditionelle Basismaterial für Strümpfe und Socken, gewonnen aus dem Samenhaaren der Baumwollpflanze aus der Familie der Malvengewächse.

Coolmax

Coolmax® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma ADVANSA, die europaweit führend bei der Herstellung von Polyester ist. Allerdings stellt Coolmax® eine Besonderheit unter den Polyesterfasern dar: Ihre Oberfläche ist bis zu 25% größer als bei normalen Fasern, wodurch die durch das Schwitzen am Körper entstandene Feuchtigkeit sehr viel schneller und besser abtransportiert wird. Durch die kapillarartige Eigenschaft der Fasern kommt es zu einem Docht-Effekt, durch den die Feuchtigkeit effektiv wegtransportiert wird. ADVANSA hat Coolmax® in drei verschiedenen Leistungsniveaus entwickelt, die für unterschiedliche Einsatzbereiche sinnvoll sind. Das Coolmax® System ist bekannt für seinen optimalen Feuchtigkeitsabtransport und seine sehr gute Atmungsaktivität. Ist die Nässe einmal nach außen transportiert, verdunstet sie, wodurch der Stoff extrem schnell trocknen kann.

Elasthan

Elasthan (Spandex, Lycra) ist elastisch und bezeichnet alle Fasern, die zu 85% aus Polyurethan bestehen! Die Faser ist alterungs-, seewasser- und UV-beständig. Kommt in Stretchgeweben und Bündchen zum Einsatz und geht aus der Dehnung exakt in ihre ursprüngliche Form zurück.

Handgekettelte Spitze

ein Kettelfaden erfasst jede Masche am Strumpf und ist nicht einfach nur abgenäht. Eine handgekettelte Naht ist so fein dass kein störender Druck beim Tragen der Strümpfe entsteht.

Lycra

ist ein geschützter Markenname für Elasthanfasern der Firma DuPont. Elasthanfasern sind bis zu 85% aus Polyurethan und werden meist mit anderen Faserrohstoffen gemischt. Ihr Anteil sorgt bei Geweben und Maschenwaren für dauerhafte Elastizität ohne Ausleiern.

Polyacryl

ist die Bezeichnung für Fasern aus linearen Makromolekülen, deren Kette aus mehr als 85 Gewichtsprozent Acrylnitril aufgebaut wird. Acrylendlosfäden und fasern, hergestellt durch Polymerisation. Polyacrylfäden sind elastisch, knitterfest und grifffest. Die Socken und Strümpfe haben einen Wollähnlichen Griff.

Polyamid

Polyamid ist eine synthetische Chemiefaser. Sie ist sehr reißfest, knitterarm und scheuerbeständig. Außerdem nimmt sie kaum Feuchtigkeit auf. Bei Bekleidung wird Polyamid unter anderem eingesetzt, weil die Textilien sehr schnell trocknen und gleichzeitig sehr robust sind. Oft wird Polyamid in Kombination mit anderen Fasern verwendet. Hierdurch lassen sich die Eigenschaften von beispielsweise Baumwolle (hoher Tragekomfort, weniger Geruchsentstehung) oder Polyester (noch geringere Wasseraufname) mit denen von Polyamid verbinden. Diese Mischgewebe sind inzwischen sehr verbreitet.


Polyester

Es gibt entsetzlich viel unterschiedliche Polyester, die keineswegs identische Eigenschaften haben. Manche elektrisieren stark, andere nehmen Gerüche intensiv auf etc. Was an qualitativ hochwertigem Material im Outdoorbereich verwendet wird. Polyester ist reißfest, leicht und nimmt nahezu keine Feuchtigkeit auf. Ein Manko ist die hohe statische Aufladung bei Trockenheit, wodurch es relativ schmutzempfindlich wird. Exakt bezeichnet gibt es zwei Arten von Polyester: Kodel und Terylen Kodel, ist fast so leicht wie Nylon: spezifisches Gewicht 1,22 g/cm3; Schmelzpunkt: 292°C. Das geringe Gewicht qualifiziert Kodel als erstklassiges Füllmaterial für Bekleidung (pflegeleichter als andere Synthetics). Terylen ist etwas schwerer als Kodel, dafür reißfester. Polyester bietet eine ausgewogene Relation zwischen Isolation, Feuchtigkeitstransport, Reiß- und Scheuerfestigkeit und ist daher derzeit die am häufigsten verarbeitete Faser.

Viscose

(engl. Rayon) wird aus Zellstoffmasse chemisch aufbereitet und zählt fachlich zu den (zellulosischen) Chemiefasern. Obwohl es nicht zutrifft, wird sie oft als reine Naturfaser angeboten! Polyester & Co. wird sie beigemischt, um den Kunstfasergeweben ihren künstlichen Charakter zu nehmen. Als Viskose bezeichnet man eine Chemiefaser mit seidigem Glanz, weichem Griff und guter Wasseraufnahmefähigkeit. Diese Eigenschaften macht die Viskosefaser für die Textilindustrie zu einem beliebten Material.

Wolle

Wolle gewinnt man aus den Fasern von Schafen, Kamelen, Kaninchen, Ziegen die sich zum Verspinnen und Weben eignen. Die Merinowolle, das Haarkleid des Merinoschafes, ist in der Strumpf - Strickerei die am häufigsten verarbeitet Faser für hochwertige Artikel. Eigenschaften von Wolle:

  • extrem Strapazierbar
  • sehr langlebig
  • atmungsaktiv

Verbreitete Beimischung zur Wolle sind in der Strumpfstrickindustrie Baumwolle, Chemiefasern und Seide. Hinzufügen von Elasthanen sorgen für einen perfekten Sitz.

 

 

 

 

 

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